Boulebahn

Unsere beiden Germanen Boule Bahnen wurde unter der Regie unseres unermütlichen Vereinsmitglieds Helmut Bredemeier sowie weiteren fleißigen Helfern erbaut.
Vielen Dank dafür !
Die offizielle Einweihung fand am 20.08.2011 statt und war nach Germanenart ein Fest für Jung und Alt.
Da „Boule“ nichts mit der „Weinbowle“ zu tun hat, hier die Begriffsbestimmung des Wortes und die kinderleichten Spielregeln:

In Deutschland wird das „Boule“ (wie auch das Wort „Boccia“) umgangssprachlich als Sammelbegriff für eine Kugelsportart verwendet. Das Wort  Boccia kommt aus dem italienischen und wird auch „Raffa“ genannt.
Mit Boule verbinden viele das vorwiegend von älteren Franzosen auf französischen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel. Der korrekte Name ist allerdings Petanque. Die Franzosen benutzen Pétanque zur Abgrenzung von anderen französischen Boule-(Kugel-)Sportarten.

Vereinfachte Spielanleitung für Pétanque (Boule)

1. Es kann grundsätzlich auf jedem Untergrund gespielt werden. Unebenheiten machen das Spiel interessant, aber auch anspruchsvoller.

2. Pétanque (Boule) kann in folgenden Formationen gespielt werden:

 

2 Einzelspieler mit jeweils 3 Kugeln.
2 Mannschaften mit je 2 Spielern, jeder Spieler hat 3 Kugeln.
2 Mannschaften mit je 3 Spielern, jeder Spieler hat 2 Kugeln.


3. Der Münzwurf entscheidet, welche Mannschaft beginnt.

4. Ein Spieler der beginnenden Mannschaft stellt sich in den Startkreis und wirft das Cochonnet (Zielkugel) in eine Entfernung zwischen 6 und 10 Metern. Die Zielkugel sollte mindestens 1 m vom Spielfeldrand entfernt sein. Danach versucht ein Spieler dieser Mannschaft, eine Kugel so nahe wie möglich an der Zielkugel zu platzieren („legen“).


5. Nun wechselt das Wurfrecht an die andere Mannschaft. Diese spielt so lange ihre Kugeln, bis eine ihrer Kugeln näher an der Zielkugel liegt als die der gegnerischen Mannschaft. Danach ist wieder die andere Mannschaft an der Reihe usw. .

6. Innerhalb einer Mannschaft kann die Reihenfolge der Spieler, die noch Kugeln haben, beliebig geändert werden.

7. Eine gut gelegte Kugel des Gegners darf auch weg geschossen werden (Team A schießt die gut liegende Kugel des Teams B mit einer eigenen Kugel weg, so dass eine eigene Kugel jetzt besser liegt oder die nächste Kugel besser platziert werden kann.). Auch die Zielkugel kann durch Kugelkontakt ihre Lage verändern, so dass eine neue Spielsituation entsteht. Prallt die Zielkugel dabei an die Begrenzung, muss das Spiel neu begonnen werden.

8. Wenn beide Mannschaften alle Kugeln gespielt haben, werden die Punkte gezählt. Die Mannschaft, deren Kugel der Zielkugel am nächsten liegt, erhält einen Punkt. Liegen sogar 2 oder mehr ihrer Kugeln näher an der Zielkugel als die nächste des Gegners, erhält sie 2 oder mehr Punkte (höchstens 6 Punkte, wenn alle Kugeln näher liegen als die nächste des Gegners).

9. Die Mannschaft, die zuerst 13 Punkte erreicht hat, hat das Spiel gewonnen (dazu sind also mindestens 3 Durchgänge erforderlich).

Zusätzliche Informationen